Unabhängiges Magazin über Grafik in Videospielen. Keine Schule und keine Kurse, bietet keinen Unterricht an und stellt keine Nachweise aus; verkauft nichts; steht in keiner Verbindung zur früheren Website unter dieser Domain.

Spiele

Spielekatalog

Hier gibt es keine Liste mit Titeln – dafür eine Landkarte dessen, wie Spiele überhaupt aussehen können. Die eine Welt gleicht einer Filmszene, die andere einer Illustration aus einem Kinderbuch, die dritte einem Mosaik aus großen Quadraten. Hinter jedem Stil stehen eigene Regeln: was ausführlich gezeichnet, was vereinfacht wird und in welcher Farbe das Spiel mit Ihnen spricht. Wer diese Regeln kennt, versteht schneller, was er auf dem Bildschirm sieht.

Der Stil eines Spiels ist ein Versprechen. Er verrät im Voraus, wie die Welt sein wird: rau, gemütlich, beklemmend oder komisch.

— Aus der Redaktion

So ist die Rubrik aufgebaut: Sie ist ein Katalog visueller Stile und dessen, worauf es sich in einer Spielwelt zu achten lohnt, keine Aufzählung von Titeln. Wir beschreiben, woran man einen Stil erkennt, was er den Künstlern abverlangt und was er den Spielenden bietet. Namen von Spielen, Unternehmen, Technologien und Geräten finden Sie hier nicht.

Visuelle Stile

Sechs unverwechselbare Arten, eine Spielwelt zu gestalten.

Realistisch

Die Welt soll aussehen wie mit einer Kamera aufgenommen: genaue Materialien, aufwendiges Licht, Kleinigkeiten wie Staub und Kratzer. Dieser Stil hängt stärker als andere von der Leistung des Rechners ab und altert schneller, wenn die Technik voranschreitet.

Mechaniken

Gemalt

Die Oberflächen wirken, als wären sie mit dem Pinsel bemalt: weiche Übergänge, sichtbare Striche, eine warme Palette. Ein Teil der Beleuchtung ist oft direkt in die Textur gemalt, deshalb bleibt das Bild auch bei bescheidenen Einstellungen schön.

Glossar

Pixel-Art

Das Bild besteht aus großen Punkten, und jeden davon setzt der Künstler von Hand. Das ist kein Erbe der Vergangenheit, sondern ein eigenes Handwerk: In ein winziges Quadrat müssen ein Gesichtsausdruck, ein Glanzlicht auf der Klinge oder ein wehendes Blatt passen.

Rezensionen

Low-Poly

Gegenstände sind absichtlich aus wenigen großen Flächen gebaut und erinnern an Papierfiguren oder geschliffene Steine. Die Aufmerksamkeit wandert von Details zu Silhouetten, Farbe und Licht, und die Szene lässt sich sehr klar lesen.

3D-Modelle (auf Russisch)

Cartoon-Look mit Kontur

Objekte sind mit einer dunklen Linie umrandet, und Schatten fallen nicht weich, sondern in gleichmäßigen Flächen wie im Comic. So wirken Figuren ausdrucksstark und bleiben selbst im hektischsten Gefecht gut erkennbar.

Mechaniken

Düstere Stilisierung

Gedämpfte Farben, dichte Schatten, verzerrte Proportionen und viel Raum, der im Dunkeln versinkt. Stimmung zählt hier mehr als Genauigkeit: Was Sie nicht sehen, ängstigt mehr als alles Gezeichnete.

Rezensionen

Worauf Sie in der Spielwelt achten können

Vier Dinge, die eine Szene unabhängig vom Stil lebendig machen.

Licht

Woher es fällt, ob es warm oder kalt ist und wie es sich im Lauf eines Spieltages verändert. Gut gesetztes Licht lenkt den Blick zum Ausgang, zu einem wichtigen Gegenstand oder zur Gefahr.

Mechaniken

Materialien

Nasser Stein glänzt, Stoff streut das Licht weich, rostiges Metall wirkt rau. Wenn sich Materialien überzeugend unterscheiden, fühlt sich die Welt greifbar an, selbst wenn sie stilisiert ist.

Glossar

Animation

Wie eine Figur ihr Gewicht verlagert, sich umdreht, stolpert, wie der Wind das Gras biegt. Gerade die Bewegung verrät am häufigsten, ob die Macher Herzblut in die Welt gesteckt haben.

Rezensionen

Maßstab

Wie ein Spiel Größe zeigt: Dunst am Horizont, winzige Figuren am Fuß eines Turms, das hallende Echo von Schritten in einem riesigen Saal. Weite entsteht nicht nur durch Entfernung, sondern auch durch die Auswahl der Details.

Guides

  • Guides

    Guides rund ums Bild: Grafikeinstellungen wählen, schöne Screenshots machen, eine Szene lesen und herausfinden, warum ein Spiel ruckelt. Dazu der Beitragskatalog.

  • Rezensionen

    Worauf es bei der Grafik eines Spiels neben der Detailmenge ankommt: Stil, Lesbarkeit der Szene, Licht, Animation, flüssiger Lauf und Barrierefreiheit.

  • Mechaniken

    Wie ein Spiel ein Bild zusammensetzt: Modell, Textur, Material, Licht, Schatten und Nachbearbeitung – und was Sie zuerst senken, wenn es nicht flüssig läuft.

  • Glossar

    Ein Wörterbuch der Spielegrafik in einfachen Worten: Begriffe zu Modellen, Licht und Materialien sowie zu den Optionen im Einstellungsmenü.

Worauf wir uns stützen

  • Nachschlagewerke zur Computergrafik (allgemein gehalten)
  • Redaktionelle Beiträge des Magazins Blender School

Wir beschreiben die allgemeinen Prinzipien der Spielegrafik. Das Einstellungsmenü ist in jedem Spiel anders aufgebaut, die Optionen heißen unterschiedlich und ändern sich mit Updates. Die genauen Bezeichnungen finden Sie daher in den Hinweisen und der Hilfe des jeweiligen Spiels.